Herbstferien zu Hause

Auch zuhause kann man schönes Erleben!

Teneriffa im Januar

Familienurlaub auf der Insel des ewigen Frühlings!

Loro Parque – Zwischen Exotischen Winzlingen und Giganten des Meeres!

Der zweite Teil unseres Urlaubs auf der Frühlingsinsel Teneriffa.

Teneriffa im Januar - Inselrundfahrt und ein Besuch des Pico del Teide

Der letzte Teil unseres Urlaubs auf der Frühlingsinsel Teneriffa im Januar.

Vatertag in der Bierkulturstadt Bamberg

Vatertag in der Bierkulturstadt

Dienstag, 10. Februar 2015

Teneriffa im Januar - Inselrundfahrt und ein Besuch des Pico del Teide

Der Besuch des Loro Parque lag hinter uns und wir hatten uns von den Eindrücken des Tierparks auf Teneriffa inspirieren lassen. Nach dem Frühstück im GranHotel Turquesa Playa entschieden wir das wir uns ein Auto ausleihen und die Insel des ewigen Frühling auf eigene Faust erkunden gehen.
Gesagt getan man kann in Teneriffa für ein günstiges Geld ein Auto mieten. Direkt im Hotel gab es eine Autovermietung die canarias.com dort haben wir ein Fiat Panda für 107,00€ inkl. Kindersitzen geliehen. So ging die Fahrt gegen 10:00 Uhr los. Es ging auf die Autopista del Norte de Tenerife (TF5) in Richtung Santa Cruz. Da es irgendwie nur Bergauf ging war eine Geschwindigkeit von 90km/h die Obergrenze. Wir fuhren am Aeropuerto de Tenerife Norte vorbei und gelangten dann nach Santa Cruz. Wir steuerten direkt den Hafen an um evtl. ein paar Gigaliner wie z.b. die AIDABLUE, Mein Schiff3 oder die MSC ARMONIA zu sehen. Leider hatten wir Pech und der Hafen war leer.  


Beim Vorbeifahren sahen wir noch das Auditorio de Tenerife. Das Auditorio de Tenerife ist eine Kongress und Konzerthalle und beeindruckt durch seine architektonische Leistung. Danach ging es weiter in Richtung Süden auf der Autopista del Sur de Tenerife (TF1). Dort ging es ein wenig zügiger denn auf dieser Autobahn ging es viel Bergab. So kamen wir auf eine Höchstgeschwindigkeit von 120km/h. Was die Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen von Teneriffa ist. Kurz vor dem Flughafen Aeropuerto de Tenerife Sur Reina Sofía machen wir einen Stopp um in einem Lidl ein paar Getränke einzukaufen. Nach einem kurzen Stopp ging es weiter nach Los Abrigos. Dort machten mir Mittag bei MC Donald nach einer guten Stunde Pause und einem kaputten Schuh von Sophia ging es weiter in Richtung  Los Christianos, immer auf der Suche nach einem Schuhladen waren wir dann in Playa de las Americas. Dort stellten wir uns er Auto ab und gingen an der Strandpromenade spazieren.

Unser Eindruck ist schon das der Süden sehr viel touristischer ist als der Norden. Nach einer guten Stunde hatten wir für Sophia einen Gummischuh gekauft, die Kinder haben sich auf dem Spielplatz ausgetobt. So führen wir wieder auf die Autobahn in Richtung Costa Adeje nachdem wir Costa Adeje passiert sind ging es ab in das Teno-Gebirge. Das Teno-Gebirge erhebt sich bis zu 1345 Meter über Grund. Das Gebirge hat sehr viele tiefe Schluchten wobei es auf kürzester Strecke sehr große Höhenunterschiede gibt. Es ging erst einmal in Richtung Santiago del Teide und dann in Richtung El Tanque. Die Strecke ist sehr kurvig und man schafft es auf 1200 Höhenmeter. Nach dem wir in El Tanque angekommen sind fanden wir noch das Camello Center. Wo wir dann kurzentschlossen anhielten und noch einen Ausritt mit einem Kamel machen wollten. Nach dem wir vom Betreiber des Camello-Center wie Beduine zurecht gemacht wurden, durften wir dann zu den Kamelen.


Der Ausritt ging dann an Tieren vorbei wie Schafe, Ziegen und Kamele. Dann wurde man noch an Olivenbäume vorbeigeführt bis das ungewohnte Geschaukel dann nach einer guten halben Stunde zu Ende war. Die Kinder fanden  es toll. So kauften wir dann noch ein Erinnerungsfoto was am Anfang des Kamelrittes gemacht wurde. Nach dem wir wieder in unserem Auto saßen ging es dann in Richtung Hotel zurück.
Fazit der Inseltour: Man kann Teneriffa an einem Tag umrunden und man sieht sehr viel. Allerdings sollte man sich vor Beginn der Fahrt über die Route erkundigen da man sicherlich auch sehr viele schöne Ecken ab von der Autobahn finden kann. Was ich sehr schön fand ist das man aus dem grünen Norden in den kargen Süden fährt. Am Strand sein kein und innerhalb einer Stunde im Gebirge Wandern gehen.


Am nächsten Tag regnete es leicht und es steckte uns die Inselumrundung ein wenig in den Knochen so wurde es nur ein kurzer Ausflug. Wir fuhren in den Minaturenpark Pueblo Chico. Dieser Park beschäftigt sich mit den Bauwerken der kanarischen Inseln die im Massstab 1:25 ausgestellt sind. Ein sehr schöner Ort allerdings war das Wetter bescheiden so das sehr wenige diesen Park an diesem Tag besuchten und wir dann nach einer kleinen Stadtrunde durch Purto de la Cruz wieder am Hotel ankamen und unser Auto auf einem öffentlichen Parkplatz abstellten. Mehr haben wir an diesem Tag nicht unternommen.

Der nächste Tag begann mit der Absprache wo wir hinfahren. Nach dem es die Idee gab in den Jungle Park zu fahren und dieser im Süden sich befindet. Wurde dieses abgelehnt und wir fuhren in Richtung Pico del Teide. Um sich die Berglandschaft anzuschauen wenn man schon mal auf dem höchsten Berg  Spaniens Urlaub macht. Der Pico del Teide ragt mit 3718m in die Höhe, und ist der dritthöchste Inselvulkane der Erde. Die gesamte Region um die Vulkanöffnung ist Naturschutzgebiet und gehört seit 2007 zum UNESCO-Kulturerbe. Normaler weise liegt im Januar auf dem Pico del teide Schnee. Wir hatten Glück den es gab nur leichte Schneebrösel auf der Nordseite des Pico del Teide. Somit war es ein kleines die Höhenmeter zu bewältigen. Wenn auf dem Weg zum Teide Schnee liegt wird es dann nämlich lustig mit dem Leihauto weil diese keine Winterreifen haben.

Zur Mittagszeit waren wir dann an der Talstation der Teide-Seilbahn. Die Talstation befindet auf 2.356 Höhenmeter Die Seilbahn verfügt  über 2 Kabinen für 44 Personen die die Fahrt an die Bergstation in 8 Minuten bewältigt. Die Bergstation liegt bei 3.555 Höhenmetern. Dort kann man dann in luftiger Höhe Wandern oder mit einer gesonderten Genehmigung der Parkverwaltung  die letzten 163 Höhenmeter besteigen. Wir entschieden uns gegen die Fahrt mit der Seilbahn da dieser Spaß uns zu teuer war und wir auch keine Winterkleidung dabei hatten. Den auf der Bergstation waren es 2°C. So gingen wir wieder zurück zum Auto und fuhren weiter  in Richtung Parador de las Cañadas del Teide dort gibt es nochmal einen Ausichtspunkt auf den Teide und das Gebirgsmassiv. Nach dem wir dann ein paar Fotos gemacht haben ging es weiter durch den Teide National Park.  So fuhren wir an imposante Landschaft wieder auf der TF38 in Richtung Chio.


Auf dem Weg fanden wir dann  die Mirador de Chirche, wo wir kurzerhand einkehrten. Die Aussicht ist dort gigantisch, denn man hat einen wunderschönen Blick auf das Meer und die davor liegenden Ortschaften. Nach dem wir uns gestärkt hatten ging es weiter nach Chio. Von Chio ging dann wieder Richtung Santiago del Teide. Nach Santiago del Teide zog es sich langsam zu und wir konnten uns anschauen wie die Passatwolken an die Berge stiesen. Dann fuhren wir durch die Wolkendecke hindurch. Je tiefer wir kamen umso bewölkter wurde es und bevor wir Purte de la Cruz erreichten regnete es auch schon wieder.
Fazit Befahrung des Teide: Die Vegetation ist unglaublich man startet im Grünen Purto de la Cruz fährt dann an Bananenplantagen und Gemüsefeldern in Richtung des Pico del Teide. Dann kommen Baume und je höher man kommt umso weniger gibt es an Grünem. Die Landschaft ist atemberaubend und auf jeden Fall ein Besuch wert. Wenn man sich überlegt was die Natur über Millionen von Jahren geschaffen hat ist das schon beeindruckend.



Sonntag, 25. Januar 2015

Loro Parque – Zwischen Exotischen Winzlingen und Giganten des Meeres

Wie schon im ersten Teil geschrieben, hier jetzt der zweite Teil unseres Trips nach Teneriffa im Januar. Der Loro Parque Besuch stand am dritten Tag unseres Urlaubes auf Teneriffa an. So ging es nach dem Frühstück zu Fuß in Richtung Loro Parque. Nach ca. 10 Minuten Fußweg standen wir vor den Toren des Loro-Parks. Pro Erwachsenen zahlten wir 34,00€. Wir hatten Glück den wir hatten keine Schlange im Eingangsbereich so dass wir sehr schnell im Loro Parque waren. Wir wurden dann auch im Eingangsbereich gleich noch vom Loro Parque Personal angesprochen das man eine Discovery Tour machen könnte. Diese Tour dauert gute 90 Minuten und man kann einen Blick hinter die Kulissen des Loro-Parks werfen. Dieses würde pro Erwachsenen nachmals 10€ zusätzlich kosten. Wir lehnten ab, da wir den ganzen Tag geplant hatten uns im Loro Parque aufzuhalten.

Hier ein paar Fakten über den Loro Parque:


 Der Loro Parque wurde am 17.12.1972 durch Wolfgang Kissling in Puerto de la Cruz gegründet und eröffnet. Der Loro Park wurde als reiner Papageienpark eröffnet und beherbergt heute mehr als 350 verschiedene Papageienarten. Mit der Loro Parque Fundación wurde eine Stiftung im Jahr 1994 gegründet um das Aussterben der weltweit bedrohtesten Vogelarten zu verhindern. Der Loro Parque und die Loro Parque Fundación besitzt derzeit die größte und vielfältigste Papageiensammlung der Welt mit verschiedenen Papageienarten und Unterarten. Die Loro Parque Fundación kümmert sich aber nicht nur um die bedrohten Vogelarten auf Teneriffa  sondern ist aktiv auch in den Bereichen Schutzarbeit, Forschung, Zucht und Rettung von Papageien und Meeressäugern weltweit.  
Um den Loro Parque für Besucher attraktiver zu machen erweiterte man das Angebot stetig und es kamen weiter Tierarten hinzu. So kamen zum Beispiel im Jahr 1987 Delfine, im Jahr 1989 Orchidarium, Seelöwen und Haitunnel, im Jahr 1999 Pinguine, im Jahr 2006 Orcas, im Jahr 2014 Aqua Viva (Quallen und Haie) hinzu. Nur um ein paar zu nennen. Im Jahr 2008 wurde der Siam Park – der Wasser-Themenpark im Süden von Teneriffa eröffnet.

 Aber jetzt zurück zu unserem Besuch. Wir haben uns alle Shows angeschaut jede der gezeigten Shows ist einzigartig und man sollte sich die Zeit nehmen um diese tollen Tiere sich anzuschauen. Man sieht wie schnell ein Delphin oder ein Orca werden kann und wie majestätisch diese tollen Tiere durch das Wasser  gleiten und was für Kräfte diese Tiere haben.



 Sicherlich kommt jetzt jemand auf die Idee zu fragen ob die Tiere artgerecht gehalten werden oder ob es Missstände bei der Unterbringung der Tiere gibt. Dem halte ich dagegen, dass alle Tiere im Loro Parque aus einer Zucht entstammen und nie in Ihrem üblichen Umfeld gelebt haben. Eine Ausnahme ist der Orca Morgan. Allerdings bin ich der Meinung dass der Wal im Meer keine Überlebenschancen hat weil er taub ist. Desweitern habe ich als ich den Artikel geschrieben habe gelesen das die Tiere nicht gezwungen werden an den Shows mitzumachen sondern Sie dieses freiwillig tun. Wo ich ein wenig erschrocken war ist das, dass Walross bei der Show plötzlich in den Zuschauerbereich durch den Trainer gelassen wurde und wir beobachten wie manche Eltern mit Ihren Kindern in Richtung Walross rannten. Ich bin der Meinung,  dass die Tiere in allen Zoos der Welt  trotz der Gefangenschaft ihren eigenen Kopf haben und man diesen Tieren mit Respekt, Achtsamkeit und Vorsicht begegnen sollte. Diese Tiere sind keine Kuscheltiere.

Desweitern haben wir uns alle ausgestellten Tiere angeschaut und es war ein tolles Erlebnis im Loro Parque auf Teneriffa. Was mich persönlich sehr fasziniert hat ist der Penguin Planet wo man sich bis zu 250 Pinguine anschauen kann. Dort sind Kaiserpinguine, Felsenpinguine und andere Pinguine ausgestellt. Die Tiere vom Atlantik leben auf einem großen Felsen der mit Schnee versorgt wird. Drum herum ist Wasser und so kann man schwimmende Pinguine und die Pinguine auf dem Felsen beobachten. Die Gäste werden auf einem Laufband um das riesige Gehege gefahren somit bleibt unklar wer hier wen beobachtet.

Also für uns definitiv ein tolles Familienerlebnis auf Teneriffa so das wir auch noch die ermäßigten Karten uns gekauft haben und wir dann 4 Tage später nochmal in den Loro Parque gegangen sind.
Gegen 17:00 Uhr verließen wir den Loro Parque wieder Richtung Hotel. Wir hatten ein Muskelkater und waren froh das wir den Tag ruhig ausklingen lassen konnten, aber es war ein wunder schönen Tag im Loro Parque.

Wenn man auf Teneriffa Urlaub macht sollte man  den Loro Parque auf seiner To-Do-Liste haben.

Hier noch ein paar Bilder die ich nicht vorenthalten möchte:

Dienstag, 20. Januar 2015

Teneriffa im Januar

Es wurde im September 2014 Angebot für Teneriffa für den Monat Januar 2015 rausgehauen. So fanden wir einen Preis für 4 Personen in einem Apartment  in einem  4 Sterne Hotel incl. All-Inclusive und  Flug von Leipzig mit Condor für 9 Tage für sage und schreibe 1.208,00€. Bei diesen Preisen muss man zugreifen und so beschlossen wir im der ersten Januar Woche im Jahr 2015 in die Wärme zu fliegen.

Die Reise begann zuhause früh um 03:00 Uhr wo wir mit dem Auto eine Stunde nach Leipzig fuhren. In Leipzig angekommen stellten wir unser Auto auf dem P4, wo man auf der Seite des Flughafens für die Wintermonate einen super Preis fürs Parken bekommt, ab und es ging mit dem Gepäck Richtung Eincheckschalter. Wir hatten Glück und waren an den Schaltern sehr schnell abgefertigt.  Dann ging es Richtung Zoll und Wartebereich für Fluggäste. Bevor wir aber die Personenkontrolle passierten wurde noch ein kleines Frühstück eingenommen. Nach der Stärkung ging es in den Wartebereich für Fluggäste und die Kinder konnten noch ein bisschen in der Spielecke sich austoben. Die Spielecke wurde neu gestaltet mit Motiven von den Tieren des Leipziger Zoo.

Innenannsicht des GranHotel Turquesa Playa
Dann wurde auch schon der Flug aufgerufen und so stiegen wir in das Flugzeug. Wir hatten im hinteren Bereich die Plätze. Wir nahmen Platz bewaffneten uns mit Bonbons und Schnuller und schnallten uns an. Nach der obligatorischen Sicherheitseinweisung ging es dann auf das Rollfeld und 06:30Uhr waren wir in der Luft. Die Flugzeit wurde mit einem Nickerchen, Spielen mit den Kindern und einer kleinem Mahlzeit (einem belegten Brötchen, Wasser  Kaffee und Tee) verkürzt. Nach einer Flugzeit von 04 Stunden und 30 Minuten landeten wir auf dem  Aeropuerto de Tenerife Sur Reina Sofía. Das Gepäck wurde zügig verteilt und wir saßen dann auch sehr schnell im Transferbus nach Purto de la Cruz. Das Wetter war leicht bewölkt und wir hatten gute 21°C. Die Reiseleitung begrüßte uns noch im Bus und dann ging der gut einstündige Transfer los. Ich sehe solche Transfers immer als erste Inselerkundung an und finde es sehr schön durch die Lande gekutscht zu werden. Allerdings sahen das die Kinder anders. Da sie ja schon 6h ruhig sitzen durften. Nach dem wir dann vom kargen Süden über Santa Cruz in den grünen Norden gefahren sind war Purto de la Cruz auch nicht mehr weit. Beim vierten Stopp durften wir dann endlich aussteigen den wir waren im GranHotel Turquesa Playa angekommen. 

Blick vom Strand Playa Jardin
Der Check in ins Hotel lief ohne Probleme (auf Teneriffa werden die Personalausweise bei der Rezeption abgegeben da diese die Personalien an die Behörden bzw. Polizeidienststellen gemeldet werden, die Dokumente bekommt man dann einen Tag später wieder zurück). Dann durften wir das Apartment 109 beziehen. Das Apartment war geräumig und sauber. Die Einrichtung war spartanisch aber es war trotzdem alles da was man für einen Urlaub braucht. In der Küche war alles da um kleine Dinge sich zubereiten zu können sogar eine Waschmaschine war da.

Große Welle vor dem Castillo San Felipe
Wir richteten uns dann erst einmal ein und gingen dann Mittagessen. Ich selber habe noch nie so ein großes Buffet gesehen und war schon überwältigt. Es gab sogar Obst (kanarische Bananen, Apfel, Birnen und Orangen). Wir stärkten uns mit den Köstlichkeiten die uns geboten wurde. Nach dem Essen hielten wir dann ein wenig Siesta. Die Siesta wurde ein wenig später beendet, danach schauten wir uns die Hotelanlage ein wenig genauer an. Es gab 3 Pools (einer der gesperrt war, einen großen Pool und einen Kinderpool) einen Kinderspielplatz, eine Kinderpielecke (mit Bällebad, Schaukeln, Wippen und vieles mehr) einen Bereich mit Sportgeräten, eine Bar mit vielen Sitzmöglichkeiten.

Unser Eindruck zum Hotel ist: Es ist sehr sauber und die Reinigungskräfte geben sich sehr große Mühe das was vorhanden ist in Ordnung und sauber zu halten. Allerding könnte dem Hotel ein bisschen neue Farbe und ein paar neue Geräte (Fernseher) nicht schaden.

Strandabschnit in Purto de la Cruz
Nach dem wir das Hotel inspiziert haben gingen wir die nähere Umgebung uns anschauen. Es gibt direkt vor der Haustüre ein paar Restaurants, einen Supermarkt, zwei Autovermietungen, einen Friseur und zwei Läden wo man Kleidung kaufen kann. In 5 Fuß Minuten erreicht man die Strandpromenade und den schwarzen Sandstrand. Dort gibt es auch einen Kinderspielplatz. Wir liefen dann ein wenig an der Strandpromenade entlang bis diese endete und wir in einer Wohnsiedlung angekommen sind.  Dort liefen wir weiter bis wir wieder auf der Hauptstraße waren. Es ging die Hauptstraße weiter bis wir vor den Toren des LoroParks  waren. Dann ging es wieder zurück ins Hotel. An der Hauptstraße gibt es eine Bananenplantage wo die kanarischen Bananen gezüchtet werden.  Am Straßenrand leben auch Hühner und wilde Katzen die von den Touristen gefüttert werden.

Im Hotel angekommen ging es dann zum Abendbrot. Dort trafen sich anscheinend die Gäste aus dem kompletten Haus zur gleichen Zeit. Die Ruhe die es zum Mittagessen dort gab war weg. Es war laut und hektisch aber anscheinend in so großen Häusern Alltag. Das Essen war gut. Es wurde den AI-Gästen sogar gleich ganze Flaschen Wein auf den Tisch gestellt. Nach dem Essen ging es nach dem Essen in die Bar um noch einen Absacker einzunehmen. Na dem Absacker ging es dann ins Apartment und die Kinder vielen dann ins Bett.

Wilde Katze vor Bananenplantage
Die erste Nacht war sehr kurz den die Kinder standen um 05:30 Kanarischer Zeit an meinem Bett und wollten gespaßt werden. Auf den Kanaren stellt man die Uhr um eine Stunde zurück.
Zum Glück war Samstag und ich konnte mit den Kindern in Ruhe Bibi Blocksberg schauen. Nach dem Fernsehschauen ging es zum Frühstück. Es gab ein interkontinentales Frühstücksbüfett und die Geräuschkulisse vom Abend vorher.

Als alle Familienmitglieder satt waren ging es noch schnell zur Reiseleitung die uns mit ein paar Broschüren und einer Landkarte von Teneriffa ausstattete. Dann ging es in Richtung Strand und in Richtung Stadtkern von Purto de la Cruz. Wir schauten uns die Läden und Restaurants an entdeckten einen Rummel und liefen bis zum El Pentente wo es dann weiter ging auf dem Plaza de Europeman wo man einen Blick auf den Lago Martianez hat. Der Lago Martianez wurde vom kanarischen Künstler César Manrique entworfen und erbaut. Es ist eine riesige Badelandschaft direkt an der Atlantik-Küste. Die Wasserbecken werden mit Meereswasser aus dem Atlantik gefüllt. Danach ging es auf den Plaza del Charco.  Der Plaza del Charco ist der belebte und beliebte Mittelpunkt der Stadt. Unter Palmen und alten Lorbeerbäumen herrscht ein lebendiges Treiben. In der Mitte des Platzes befindet sich ein Springbrunnen mit einer alten Wasserpflanze. Ein Spielplatz ist dort auch vorhanden den unsere Kinder sofort erobern mussten. Als die Kinder sich dann ausgetobt hatten ging es wieder zurück Richtung GranHotel Turquesa Playa. Dort gab es dann Mittagessen und wir hielten Siesta. Nach der Siesta wollten wir Baden doch das Badeerlebnis war sehr ernüchternd den das Wasser im Kinderbecken war definitiv zu kalt. So war der Badespaß sehr kurz. Also packten wir das Badezeug zusammen und es ging in den Kinderspielbereich wo die Kinder sich austoben durften.

Palmen im Loro Park
Nach dem Abendbrot ging es nochmal in Richtung Plaza del Characo den wir hatten den Kindern versprochen das wir Abends auf dem Rummel gehen. Abends lebt Purto de la Cruz noch mehr denn auch da haben die Läden die frühs noch zu haben die Pforten für die Touristen und Einheimischen geöffnet. Am Rummel angekommen gingen den Kindern die Augen über. Denn es blinkte und leuchtete. Die Kinder wollten dann auf das Karussell was wir gut fanden, den  für 4 Fahrten zahlten wir 5€. Sophia suchte sich ein Pferd aus und Vincent setzte sich in das Feuerwehrauto. Dann ging die Fahrt im Kreis los und die Fahrt wollte einfach nicht enden. Nach gefühlten 30 – 40 Runden kam das Karussell dann doch wieder zu stehen. Für Sophia und Juliane ging es dann noch auf das Laufgeschäft Mr. Bean 4. Wir schauten uns dann auch noch die Achterbahn an. Die Kinder durften dann nochmal 28 Runden Karussell fahren. Zum Abschluss gab es noch eine riesige rosa Zuckerwatte. Dann ging es wieder zurück ins Hotel. Wo wir den Tag mit einer Flasche Wein auf der Terrasse ausklingen ließen.



Blick auf den Club Martianez vom Plaza de Europemen
Am dritten Tag ging es nach dem Frühstück in den Loropark. Der Loropark ist der größte Tierpark auf den kanarischen Inseln und zeichnet sich aus durch die größte Papageisammlung der Welt. Es gab eine Orka-Schau, eine Delphinschau, eine Loro-Schau und eine Walross und Seehundeschau. Des Weiteren gibt es eine Unterwasserwelt mit Haien, Pinguinenwelt, Weise Tiger und vieles mehr. Dazu aber in einem anderen Artikel über den LoroPark.
 

Sonntag, 30. November 2014

Vatertag in Quedlinburg- UNESCO Welterbe-Stadt

Wie ihr schon wisst lädt mein Vater, meine Geschwister und mich jedes Jahr zum Männertag ein.  Am Mittwoch nach Feierabend ging mit dem Auto zu meinen Eltern. Wo wir dann einen ruhigen Abend verbrachten. Nach einer kurzen Nacht und einem Frühstück rückten meine Geschwister an und so konnten wir gegen 10:30Uhr nach Quedlinburg starten. Mein Bruder fuhr und nach einer 2Stündigen Fahrt waren wir in Quedlinburg angekommen.  Mein Vater hat eine Ferienwohnung im Hotel Zur Sonne gebucht. Dort checkten wir ein und dann ging es auf eine kleine Mahlzeit direkt in das Restaurant vom Hotel Zur Sonne. Dort bestellten wir erst einmal ein Runde Bier und für jeden Rostbrätel mit Bratkartoffeln.

Nach der Stärkung ging es in Richtung Innenstadt.  Wo wir eine Bimmelbahn entdeckten mein Vater sagte, dass wir jetzt erst einmal eine Stadtrundfahrt machen damit wir uns zu Recht finden. So haben wir Quedlinburg entdeckt und zwar  6 Jahrhunderte Fachwerkbauweise auf holprigem Kopfsteinpflaster in malerische Gassen. Nach einer guten Stunde durchgeschüttelt werden war die Stadtrundfahrt vorbei und wir wussten über die Könige, Bischöfe, Herzöge, Söhne und Töchter der Stadt Bescheid. Es ging dann weiter auf dem Marktplatz, nach so vielen Informationen hatten wir Durst. Zum Glück feierte Quedlinburg 20 Jahre UNESCO-Welterbe und so war auf dem Markt was los. Wir nahmen erst einmal den Bierstand in Beschlag. Nach einer Stärkung ging es weiter den wir haben gehört das es eine Brauerei in Quedlinburg gibt. Wir mussten nicht lange suchen und wir fanden das Brauhaus Lüdde wo wir gleich einkehrten um das selbstgemachte Bier zu verkosten. Wir studierten die Karte und vielen über ein Getränk was sich Pubarschknall nannte. Griechen Platon ein. Dort wurden wir nach guter Griechischer Gastfreundlichkeit bewirtet und verwöhnt. Wir speisten und tränkten sehr gut. So das wir dann am späten Abend wieder Richtung Ferienwohnung marschierten. Nach guten Gesprächen und ein paar Bier ging es dann ins Bett.

Der Name war faszinierend so, dass wir dieses auch gleich für alle bestellten. Der Ursprung des Pubarschknall ist auf das 18Jahrhundert zurückzuführen und ist eine Mundart und zwar mussten die Kunden früher das unreife Bier mit Wasser mischen, auf Bügelflasche ziehen und dann über einige Tage reifen lassen. Da der Genuss des unreifen Biers zu Magenproblemen führte, bürgerte sich im Volksmund die Bezeichnung Pubarschknall ein, mit der noch heute das Bier vermarktet wird. Nach dem ersten Pubarschknall was mir viel zu süß und zu malzig, probierten wir noch das Pils und das Weizen. Wo ich doch das Weizenbier am besten fand. Nach der Biervorkostung im Brauhaus Lüdde ging es wieder Richtung Ferienwohnung zurück. Wir machten uns ein wenig frisch. Abends suchten wir dann eine gastronomische Einrichtung und landeten dann beim Griechen. Wir kehrten beimGriechen ein, wo wir eine richtige Sause machen.

Am nächsten Morgen ging es zum Frühstück ins Hotel „Zur Sonne“ dann wurde der Tagesplan besprochen. So ging es als erstes auf den Münzberg . Über eine Treppenanlage erreicht man den Münzberg. Der Münzberg war seit dem 5. Jahrtausend vor unsere Zeitrechnung schon besiedelt, dieses bezeugen archäologische Funde. Der Münzberg besteht aus zweistöckigen Fachwerkhäusern und vom Münzberg hat man einen tollen Blick über Quedlinburg und das Harzer Vorland. Vom Münzberg hat meinen Blick auf die Stiftskirche St. Servatius der auch als Quedlinburger Dom bezeichnet wird. SO machten wir uns wieder an den Abstieg und gingen zur Stiftskirche St. Servatius. In der Stiftskirche befindet sich auch der Domschatz. Da die Kirche touristisch genutzt wird, ist ein Eintrittsgeld zu entrichten was wir aber nicht bereit waren. So mussten wir leider draußen bleiben. Dann ging es durch die Innenstadt von Quedlinburg am Markt vorbei in Richtung Ferienwohnung.

Der nächste Tagespunkt war der Besuch auf der Huysburg. Kurz zur Erklärung den auf die Huysburg verirrt man sich nicht, dort muss man hinwollen: Meine Eltern kommen aus Trier und haben sich in Sankt Matthias bei der Jugend sich kennen und lieben gelernt. Die Jugendarbeit wurde oder wird von Mönchen betreut und organisiert. Nach der Wende wurde die Huysburg dem Priorat St. Matthias unterstellt und so wohnen jetzt Mönche aus Trier auf der Huysburg mit denen meine Eltern ihre Jungend verbracht haben. Auch lebt der Mönch auf der Huysburg der mich damals getauft hat. Es ging auf die Huysburg die ca. 30Kilometer von Quedlinburg liegt mit dem Auto. Die Huysburg liegt auf einem Höhenrücken der sich Huy nennt. Auf der Huysburg angekommen schauten wir auf den Vorplatz. Nach einem ersten kleinen Rundgang beschlossen wir nochmal zu fahren und uns ein Mittagessen zu gönnen. Gaststätte Jagdhütte in die wir sofort einkehrten. Die Gaststätte Jagdhütte liegt an einem Teich auf der Hompage der Gaststääte steht folgendes geschrieben. In früheren Zeiten gab es mehrere Teiche, die fast alle künstlich angelegt wurden. Als Röderhof noch der Wirtschaftshof des oben auf dem Berg liegenden Benediktiner-Klosters Huysburg war, dienten die Teiche auch der Fischerei. Es gab gute Hausmannskost die bei uns immer gern gesehen ist. Nach einer Stärkung im Biergarten ging es wieder zurück auf die Huysburg. Dort wurden wir dann vom Pater empfangen und noch einem Kaffee wurde uns eine exklusive Führung auf der Huysburg gewährt. Wir erfuhren einiges über die Geschichte, Baulichkeit, Ausstattung und Gemälde. Was sehr interessant war und nach guten 3 Stunden Verliesen wir die Huysburg wieder. Ein kleiner Stopp wurde noch im Supermarkt eingelegt um noch die Verpflegung für abends zu kaufen. Dann ging es auf dem schnellsten Weg zurück nach Quedlinburg.


Nach ca.10Minuten fahrt fanden wir die
Abends kehrten wir dann noch einmal im Brauhaus Lüdde ein und liesen den Tag bei deftiger Hausmannskost und ein paar Bier im Biergarten ausklingen.
Am Samstag wurde dann nach dem Frühstück die Heimreise angetreten. Wir fuhren über Magdeburg den wir wollten unbedingt noch die Grüne Zitadelle von Mageburg ansehen. Das Haus wir auch das Hundertwasserhaus gennant und steht seit dem 03.10.2005 in Mageburg. Der Künstler und Architekt Friedensreich Hundertwasser baute sein letztes und größtes Baukunstwerk in Magdeburg. Der Name des Hauses hat seine Grundlage im grasbewachsen Dach. Zudem befindet sich eine große Anzahl Bäume auf, im und am Gebäude. Das Gebäudarchtiektur ist eine Mischung aus moderen und tausend und eine Nacht. Nach einer Besichtigung der Grünen Zitadelle ging es dann nach Hause.
Nächstes Jahr sind wir gespannt wo es hingehen wird.